Lebenskunst für Alltags-Situationen

 

In zeitlichen Abständen werden unter "Lebenskunst für Alltags-Situationen" Artikel aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen publiziert.

Bis jetzt sind erschienen:

01.04.20: Die Welt in Zeiten von Virus Covid-19

19.03.19: Lebensgestaltung in den Zeiten von 4.0

20.11.17: Fit für einen neuen Tag

07.09.17: Entschleunigen Sie Ihren Alltag

29.11.16: Sorge Dich nicht-Entscheide!

12.06.16: Der "gelebte" Mensch

03.02.16: Guter persönlicher Umgang mit sich selbst

14.04.15: Wichtige Veränderungen unserer Gesellschaft

12.02.15: Was ist der Mensch?

26.03.14: Vorsicht: Manipulations-Gefahr

15.11.13: Voraussetzungen für einen guten Tag

07.03.13: Leben Sie Ihre Träume

17.10.12: Vorbereitung auf den Ruhestand

05.07.12: Lebensweisheiten für Alltags-Situationen

20.03.12: Partnerschaft nach dem Abschied vom Beruf

27.12.11: Zwischenmenschliche Beziehungen

18.05.11: Ihre Gedanken

21.03.11: Fünf Weisheiten für jeden Tag

22.02.11: Entrümpeln Sie Ihr Lebensumfeld

07.01.11: Fragen zur Tagesgestaltung

30.10.10: Persönliche Vorsorgeregelungen

 

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Die Welt in Zeiten von Virus COVID-19

 

Innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne von ein paar Tagen hat sich die Welt um uns herum total verändert.

Das Virus Corona hat alle Kontinente unserer Erde erreicht und infiziert immer mehr Menschen, mit teils tödlichem Ausgang.

Wie mit einer solchen Situation umgehen, die ohne Beispiel ist?

In den folgenden fünf Bereichen, sind Ideen und Anregungen aufgeführt, für einen realistischen Umgang mit der Virus Situation

  

Bereich: Körperliche Gesundheit

 

Mehr denn je gilt in der jetzigen Situation die Lebensweisheit von Schopenhauer

  

„Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts“

 

Dem Schutz der Gesundheit ist deshalb höchste Priorität beizumessen.

 

Die Politik hat deshalb sehr schnell auf den Ausbruch von Virus

Covid-19reagiert und entsprechende Maßnahmen eingeleitet, die im folgendem aufgelistet sind.

 

1. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

 

2. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter 1. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten.

 

3. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur allein, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

 

4. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiterhin möglich.

 

5. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.

 

6. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die
Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

 

7. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiterhin möglich.

 

8. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.

 

9. Diese Maßnahmen haben eine Geltungsdauer bis 30. April.

  

In der Zeitspanne bis Ende April sollen mit diesen Verhaltensregeln die Fallzahlen so niedrig gehalten werden, dass die Kapazität des Gesundheitssysteme nicht überschritten wird.



 



Ohne wirksame Medikamente und Impfstoffe wird sich der Verlauf der Pandemie über einen längeren Zeitraum hinziehen.

Berechtigte Hoffnung bestehen, dass im Verlauf des Jahres noch wirksame Medikamente und Impfstoffe zur Verfügung stehen werden.

  

Bereich: Psychische Stabilität

 

Tipps für die seelische Gesundheit

 

Der Ausbruch des neuen Coronavirus macht vielen Menschen Angst.

Die massiven Einschränkungen im Alltagsleben verstärken die psychische Belastung zusätzlich. Um mit der Krisensituation hilfreich umzugehen, ist es aber entscheidend, das seelische Gleichgewicht nicht zu verlieren.

Die DGPPN ( Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde)  hat fünf Empfehlungen zusammengestellt, die dabei helfen können.

 

1. Informiert bleiben – aber richtig
Zurzeit geistern viele Falschmeldungen zum Coronavirus durch das Internet und auch andere Medien, die unnötig verunsichern und verängstigen. Nutzen Sie deswegen nur vertrauenswürdige Informationsquellen wie etwa Hinweise des Bundesgesundheitsministeriums, des Robert Koch-Instituts oder der Weltgesundheitsorganisation. Vermeiden Sie exzessiven Medienkonsum. Pushnachrichten auf dem Handy oder ständig laufende Nachrichtensendungen können Stress verursachen und Sorgen verstärken. Informieren Sie sich regelmäßig, aber bewusst.

 

2. Den Alltag positiv gestalten
Wenn der gewohnte Tagesablauf und soziale Kontakte wegbrechen, stellt das eine Herausforderung für die Psyche dar. Es ist dann normal, wenn das seelische Gleichgewicht darunter leidet und es Ihnen schwerfällt, sich auf die neuen Situationen einzustellen. Bestimmte tägliche Routineabläufe mit festen Zeiten für Schlaf und Mahlzeiten helfen dabei, innere Stabilität zu bewahren. Wenn Sie von zu Hause arbeiten, ist es sinnvoll, ähnliche Zeiten einzuhalten wie am Arbeitsplatz. Um das seelische Gleichgewicht nicht zu gefährden, sollte man jetzt auch besonders darauf achten, den Alltag mit Aktivitäten und Gewohnheiten auszugestalten, die zum körperlichen und seelischen Wohlbefinden beitragen können: Gönnen Sie sich z. B. gesunde Mahlzeiten, ausreichend Schlaf, Bewegung (falls draußen nicht möglich z. B. Gymnastikübungen in der Wohnung) und Aktivitäten, die Ihnen Spaß machen und Ihnen guttun.

 

3. Sich austauschen und einander helfen
Auch wenn Begegnungen mit wichtigen und geliebten Menschen von Angesicht zu Angesicht zurzeit sehr eingeschränkt sind, gibt es doch heutzutage viele Möglichkeiten, trotzdem miteinander in Kontakt zu bleiben. Sich mit Freunden und Familienangehörigen über Sorgen, Gefühle und den praktischen Umgang mit der Krise auszutauschen, kann enorm entlasten und Stress reduzieren. Insbesondere für ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen ist es wichtig, sich in dieser Situation nicht alleingelassen zu fühlen. Ein Anruf, eine Nachricht oder ein Brief können viel bewirken und die Botschaft „du bist nicht allein“ vermitteln. Nutzen Sie auch Videoanrufe über Smartphone oder Computer, sofern möglich. Das hilft, das Gefühl von Nähe noch zu verstärken. In vielen Nachbarschaften gibt es zurzeit eine Welle der Solidarität mit gegenseitiger Unterstützung, etwa das Angebot an ältere Nachbarn, Einkäufe oder Besorgungen zu übernehmen. Die Unterstützung kommt nicht nur der Person zugute, die die Hilfe empfängt: Auch beim Helfer selbst werden sich positive Gefühle einstellen, weil er etwas Sinnvolles tun kann.

 

4. Negative Gefühle anerkennen, positive Gefühle stärken
Positiv denken! Das klingt erstmal nach einem abgegriffenen Ratschlag.

Jeder wird in der derzeitigen Situation Gefühle von Überforderung, Stress und Sorgen kennen, das sind ganz normale Reaktionen. Aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht sollte man diese Gefühle anerkennen und sich selbst zugestehen. Gleichzeitig kann man sich aber aktiv vornehmen, sich nicht zu sehr in negative Gefühle hineinzusteigern. Konzentrieren Sie sich stattdessen besonders auf Gedanken, Erlebnisse und Aktivitäten, die positive Gefühle auslösen. Das können ganz einfache Alltagsdinge sein wie etwa der Kaffee am Morgen, schöne Musik oder ein Anruf bei alten Freunden.

 

5. Wenn es Ihnen sehr schlecht geht: professionelle Hilfe suchen
Wenn Sie sich psychisch sehr belastet fühlen und das Gefühl haben, Sorgen und Ängste nicht allein bewältigen zu können, sollten Sie professionelle Hilfe suchen. Hausärzte, Ambulanzen der Kliniken und psychosoziale Beratungsstellen in Ihrer Stadt oder Region sind hier geeignete erste Anlaufstellen. Für eine fachgerechte Diagnostik und eine umfassende, spezialisierte Behandlung ausgeprägter und anhaltender psychischer Beschwerden sind Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie die richtigen Ansprechpartner. Sie alle bauen angesichts der aktuellen Situation derzeit ihre Angebote an Telefon- und Video-Beratung aus.

Weitere Empfehlungen bieten die WeltgesundheitsorganisationMental Health Europe, das Leibniz-Institut für Resilienzforschung sowie die Psychologische Hochschule Berlin.

 

Bereich: Zwischenmenschliche Kontakte

 

Durch die Virus Pandemie sind auch die Möglichkeiten Kontakte zu pflegen eingeschränkt.

Die neuen Medien und soziale Netzwerke, wie z. B. Skype, WhatsApp, Facebook, Twitter, E-Mails usw. und das Telefon, bieten Möglichkeiten die Kontaktpflege nicht zu vernachlässigen. Viele Foren im Internet laden zu unterschiedlichen Diskussions-Veranstaltungen ein.

Wichtig in diesen Zeiten den Kontakt zu Menschen zu meiden, die nur noch jammern und darauf spezialisiert sind zukünftige Katastrophen auszumalen.

 

Lassen Sie in Ihren Gesprächen auch positive Ereignisse einfließen und die Hoffnung, das nach jeder Krise sich auch ein  guter Neuanfang ergibt.

 

Bereich: Versorgung

 

Kaufen sie wertvolle und gesunde Nahrungsmittel, wichtige Kosmetikartikel und Reinigungsmittel ein. Verzichten sie auf nicht notwendige Luxusartikel.

Sorgen sie für eine Bargeldreserve in kleinen und großen Geldscheinen, damit jederzeit Einkäufe möglich sind. Falls sie einer Risikogruppe angehören oder gesundheitliche Probleme haben, bitten sie Nachbarn, Freunde und Hilfsorganisationen Einkäufe und Botengänge für sie zu tätigen.

Bei finanziellen Notsituationen, nutzen sie möglichen Hilfen der entsprechenden Organisationen der Bundesländer, die über das Internet erreichbar sind.

 

Bereich: Vermögen

 

Falls sie in Wertpapieren investiert sind, bewahren sie die Ruhe und lassen sich nicht von dem außergewöhnlichen Auf und Ab der Weltbörsen beeinflussen.

Wiederstehen sie der Versuchung in der jetzigen Situation Wertpapiere zu verkaufen oder zu kaufen.

 

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07.09.2019

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29.11.2016

13.06.2016

 

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06.02.2016

 

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14.04.2015




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12.12.2014


 

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26.03.2014 


Vorsicht: Manipulations-Gefahr!

 

Ob Sie es wahr haben wollen oder auch nicht, immer wieder wird es Menschen gelingen, Sie zu etwas zu bringen, was Sie eigentlich gar nicht möchten. Dies stellt eine ernsthafte Gefahr für Ihre Lebensgestaltung durch selbstgewählte Entscheidungen dar. Warum akzeptieren Sie oft Standpunkte, Argumente, Forderungen, Wünsche usw. anderer Menschen, der Politik, Firmen und Organisationen, obwohl Sie sehr deutlich spüren, dass diese eigentlich gar nicht Ihren Ansichten entsprechen und Ihre eigenen Entscheidungen und Lebensgestaltung negativ beeinflussen?

Die einzig richtige Antwort darauf:

 

Sie werden manipuliert!!!

 

Dies kann Ihnen in allen Lebenssituationen passieren, in dem Sie mit Menschen Kontakt haben, wie z. B.

  • in Diskussionen,
  • in Verhandlungen,
  • in Konflikt- oder Kritikgesprächen oder
  • in Gesprächen mit dem Partner, Freunden und Kollegen.

Für die meisten Menschen ist Manipulation ein negativ besetztes Wort. Sie fühlen sich gegen ihren Willen hineingedrängt in Denk- und Verhaltensweisen, die sie als nicht eigene erkennen. Und dennoch richten sie sich wie unter Zwang nach dem, was

  • Werbung,
  • Fernsehen,
  • Zeitungen,
  • Internet,
  • Mode,
  • Lifestyle usw.

ihnen vorgeben, was im

  • Berufs-,
  • Geschäfts- und
  • Privatleben

die „Stärkeren“ von ihnen fordern.

Vom Typ her gibt es vorwiegend die

  • politische,
  • wirtschaftliche,
  • soziale und
  • religiöse

Manipulation.

Mehr als vermutet wird auch im

  • privaten Umgang

durch die Sprache bewusst oder unbewusst manipuliert. In diesem Zusammenhang spielen die Techniken der „emotionalen Erpressung“ eine wichtige Rolle. Hierbei wird versucht, Schuldgefühle bei Freund, Partner, Kindern usw. auszulösen, um sie zu einem gewünschten Verhalten zu bewegen. Besonders in der Partnerschaft und in der Familie wird diese äußerst üble Manipulationstechnik bevorzugt eingesetzt. Als Anwender dieser Technik müssen Sie sich jedoch im Klaren darüber sein, dass Sie durch diese Vorgehensweise Frust, Aggressionen und Streit auslösen.

 

Gehen Sie davon aus, dass Ihr menschliches Umfeld permanent versucht auf Ihr Leben und damit auf alle Entscheidungen Einfluss zu gewinnen.

 

Dies kann geschehen durch:

 

  • „wohlgemeinte“ Ratschläge,
  • „gezielte“ und manipulierte Informationen,

  • Bedarf weckende Werbemaßnahmen,

  • „Jugendwahn“ im Lifestyle-Bereich,

  • Psychotricks beim Einkaufen, wie z. B. Waren-Anordnung,  Licht,  Musik, Geruch,

  • Vorgabe einer „einmaligen“ Chance,

  • emotionale Erpressungen durch Familienmitglieder,

  • Religions-Fanatiker, usw.

     

    Wie können Sie sich gegen Manipulationen schützen?


  • Überprüfen Sie Ratschläge, Infos, Werbemaßnahmen usw. auf Richtigkeit durch andere Quellen.

  • Vor „Verführungen“ beim Einkaufen schützen Sie sich am besten durch eine Einkaufsliste, die Sie natürlich auch „eisern“ beachten sollten.

  • Signalisieren Sie bei emotionalen Erpressungen, dass Sie die Absicht durchschaut haben und nicht erpressbar sind.

  • Vertrauen Sie Ihrem gesunden Menschenverstand und Ihren Lebenserfahrungen.


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15. 11. 2013

 

In der folgenden Übersicht sind 12 wichtige Segmente zusammengestellt, die als Voraussetzungen für einen guten Tag dienen.

Diese Zusammenstellung ist mit Sicherheit nicht vollständig und läßt sich durch Ihre perönlichen Vorstellungen erweitern.

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07.03.2013

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17.10.2012

 

Vorbereitung auf den Ruhestand

 

Zu den wichtigen Vorbereitungen auf den Ruhestand zählen:

  

·  Klärung der Renten(Pension)-Zahlung

   Hierbei kann Ihnen eine Beratung durch die Deutsche

   Rentenversicherung gute Dienste leisten. Die entsprechende

   Kontaktadresse für Ihren Einzugsbereich finden Sie auf der

   Webseite:  www.deutsche-rentenversicherung.de

  

·  Zuverdienst-Möglichkeiten

   Informationen dazu können Sie von den Beratern der Deutschen

   Rentenversicherung erhalten.

 

· Wohnungsfrage klären

   Umzug, kleinere Wohnung, Wohnheim usw.

 

· Tagesgestaltung überdenken

   Persönliches Selbstmanagement pflegen.

 

· Hobbies kultivieren

 

· Überlegungen zur Mitarbeit in sozialen und politischen 

  Organisationen

  (z.B. ehrenamtliche Tätigkeiten übernehmen)

 

Ruheständler-Eine Typologie

 

Die Buchautorin Barbara Langmaack(siehe Literatur) unterscheidet die folgenden vier Typen unterschiedlicher Gestaltungsmöglichkeiten für das Leben im Ruhestand:

 

DIE WEITERMACHER

Aufbauend auf bisherigen beruflichen Erfahrungen, wird er in ähnlicher Stelle, vielleicht ehrenamtlich, in einem selbstbestimmten Feld weitergearbeitet.

 

DIE ANKNÜPFER

Persönliche Kompetenzen und fachliches Wissen werden mitgenommen und an anderer Stelle einsetzt; sich etwa in sozialen oder politischen Bereich engagieren.

 

DIE BEFREITEN UND DIE NACHHOLER

Bei den Befreiten und Nachholer haben oft ungeliebte Tätigkeiten und Zwänge oder Mehrfachbelastungen vorgeherrscht.

Der Ruhestand kann von ihnen als Erleichterung, als Geschenk erlebt werden.

Für sie eröffnen sich mit dem Ruhestand Möglichkeiten der Realisierung von im bisherigen Leben unerfüllt gebliebenen Wünschen und Träume.

 

Ihr Leben besteht aus 5 Säulen, die Sie für den Ruhestand neu justieren müssen:

 

1. Arbeit und Beschäftigung

  •  Neugestaltung des Tages- und Wochenrhythmus
  •    Sie haben Zeit!!!
  •    Suche nach sinnvollen und anregenden Aufgaben.
  •  Hobbys aktivieren.

 

2. Materielle Sicherheit

    Die Einkünfte aus Rente und/oder Pension sind in der Regel 

    deutlich niedriger als die Einnahmen aus Lohn oder

    geschäftlicher Tätigkeit.

    Im Ruhestand haben Sie genügend Zeit sich mit der 

    Vermögenspflege, wie z.B. Wohnung, Haus, Garten,

    Kapitalanlagen usw. zu beschäftigen.

 

3. Lebenssinn und Werte

    Mit zunehmendem Alter gewinnen spirituelle Überlegungen und

    religiöse Anschauungen an Bedeutung und sollten nicht

    verdrängt werden.

    Auch Veränderungen gegenüber in der Vergangenheit wichtigen

    Wertvorstellungen bleiben nicht aus.

 

4. Beziehungen und Freundeskreis

      Ihre Partnerschaft und zwischenmenschliche Beziehungen sind

    vergleichbar mit einem Bankkonto:

    Alles was dem anderen gut tut, ist eine Einzahlung,

    alles andere sind höchstwahrscheinlich Abbuchungen!

 

 

5. Sorgsamer Umgang mit der eigenen Gesundheit und eine

ausgewogene  Balance finden für Körper, Geist und Seele.

     „Sei gut zu deinem Körper, damit sich deine Seele darin

     wohlfühlen kann“

                                                    Teresa von Avila (1515-1582)

 

Wenn Sie keine Entscheidungen treffen, können Sie keine Veränderungen herbeiführen und Ihr Leben im Ruhestand nicht nach Ihren Wünschen gestalten.

Wichtige Vorbereitung für den Ruhestand aufzuschieben, bedeutet für Sie Stillstand oder zum Spielball anderer Menschen zu werden.

 

Die Gestaltung Ihres Ruhestandes und der richtige Umgang mit entsprechenden Entscheidungen haben einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf Ihr körperliches, geistiges und seelisches Wohlbefinden.

Verdrängen Sie nicht wichtige Vorkehrungen, die für die Gestaltung Ihres Ruhestandes, auf Sie warten.

 

 

Weiterführende Literatur:

 

Barbara Langmaack: „Ungeplanter Ruhestand“, Klett-Cotta /J. G.

                                Cotta'sche  Buchhandlung Nachfolger,

                                ISBN: 9783608918700

 

Hubert Hein: „Fit für die zweite Lebenshälfte - Infos, Ideen und

                    Anregungen für  die Zeit nach dem Beruf“,

                    Books on Demand, ISBN 9783837099652

                    (Siehe auch "Meine Bücher")

 

Hubert Hein: „Wichtige Entscheidungen die in der zweiten

                    Lebenshälfte auf Sie warten – Informationen und

                    Tipps für die Umsetzung“,

                    Books on Demand, ISBN 9783837099652

                    (Siehe auch "Meine Bücher")

 

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  05.07.2012

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 20.03.2012

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27.12.2011

 

Zwischenmenschliche Beziehungen

 

Wer im Verkehr mit Menschen die Manieren einhält, lebt von den Zinsen. Wer sich darüber hinwegsetzt, greift sein Kapital an.“                                          

Johann Wolfgang von Goethe 

"Wer lächelt statt zu toben, ist immer der Stärkere."                                             

Japanische Weisheit

 

Welche sinnvolle Verhaltens-Regel lassen sich anwenden, wenn es um die Verbesserung von zwischenmenschlichen Beziehungen geht? In der täglichen Praxis haben sich folgende Überlegungen bewährt und sind es deshalb wert, Beachtung zu finden.

Versuchen Sie im Anderen zunächst einmal den Menschen wahrzunehmen, der

  •  auch sein Leben gestalten möchte,
  • ähnliche Probleme und Sorgen hat wie Sie

Nehmen Sie es hin, dass Ihre Mitmenschen

  • anders sind,
  • anders denken,
  • anders handeln,
  • anders empfinden,
  • anders sprechen,
  • anders...............

Phil Bosmans schreibt in seinem Buch „Vergiss die Freude nicht“ unter der Überschrift „Reden ist In“ folgende treffende Sätze, die sich hervorragend für die Verbesserung unseres Verhaltens im Umgang mit Menschen eignen:

„Sei vorsichtig mit deinen Reden.

Worte sind mächtige Waffen, die viel Unheil stiften können.

Spucke keinen an mit deiner Zunge und mit deinem großen Mund, mache keinen kurz und klein.

Ein hartes Wort, ein scharfes Wort, das kann tief verletzen, im Herzen lange weh tun und eine Narbe hinterlassen.

Sei deshalb liebevoll mit deinen Worten.

Worte sollen „Licht" sein, Worte sollen versöhnen, einander näherbringen, Frieden stiften.

Wo Worte „Waffen" werden, stehen sich Feinde gegenüber.

Das Leben ist viel zu kurz und unsere Welt viel zu klein, um ein Schlachtfeld daraus zu machen.

Herr, hilf mir, meinen großen Mund zu halten, bis ich weiß, was ich sagen will.

Amen.“

Beachten Sie immer die unsichtbaren Spruchbänder, die alle Menschen (es gibt keine Ausnahmen!) auf ihrer Brust tragen:

  • Ich möchte wichtig sein!
  • Ich möchte anerkannt werden!
  • Ich möchte bewundert werden!

Je größer wir jedoch das DU schreiben und je kleiner das ICH, desto reicher wird in aller Regel unser Leben.

 

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18.05.2011

 

Ihre Gedanken

 

„Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume!“

 

Wer kennt Ihre Wünsche und Sehnsüchte besser als Sie?

Nur Wünsche, Sehnsüchte, Ideen, Aufgaben usw., die in Ihrer Gedankenwelt vorhanden sind, können Sie transparent machen, in Worte fassen und durch Entscheidungen umsetzen.

Dazu einige Anregungen.

 

  • Ihre Gedanken bestimmen die Gestaltung Ihrer Lebenszeit!
  • Ihre Gedanken beeinflussen Ihre körperliche und geistige Gesundheit!
  • Ihre Gedanken sind verantwortlich für die Qualität Ihrer Partnerschaft!
  • Ihre Gedanken haben Einfluss auf Ihre finanzielle Situation!
  • hre Gedanken gestalten Ihre Lebensbalance in den ICH-, DU- und SACH-Welten!
  • Ihre Gedanken…!!!

 

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   21.03.2011

 

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 22.02.2011

 

Weitere Hinweise finden Sie in den Büchern

 

"Fit für die zweite Lebenshälfte"

 

und

 

"Wichtige Aufgaben die in der zweiten Lebenshälfte auf Sie warten"

 

Siehe Kapitel: Meine Bücher

 

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07.01.2011

 

In der folgenden Darstellung finden Sie Fragen für eine sinnvolle Tagesgestaltung

 

Ausführliche Tipps und Anregungen zur Tagesgestaltung finden Sie auch in den Büchern

"Lebe mit Verstand und Gefühl"

 

und

 

"Fit für die zweite Lebenshälfte"

 

Siehe Kapitel: Meine Bücher

 

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 30.11. 2010

 

 Persönliche Vorsorgeregelungen

  

Von heute auf morgen kann sich alles in Ihrem Leben ändern - aber wer denkt schon daran, wenn er noch gesund und mobil ist? Durch eine schwere Erkrankung, einen Unfall oder durch altersbedingte Veränderungen können Sie schnell in eine Situation kommen, die Sie daran hindert

  • selbstverantwortlich,
  • sinnvoll  und
  • rechtswirksam

zu handeln.

Bedenken Sie:

Auch Ihre Familienangehörigen können in diesen Fällen nicht für Sie entscheiden. Ehegatten und Kinder können nur mit Vollmacht - mit Ihrer schriftlichen Willenserklärung - für Sie handeln. Es kann dann sein, dass nach dem Betreuungsrecht eine gerichtlich bestellte Betreuerin oder ein Betreuer als Hilfe, Unterstützung und gesetzlicher Vertreter bzw. gesetzliche Vertreterin mit Ihnen oder für Sie handeln muss. Sie können jedoch schon in Ihren gesunden Tagen im Rahmen einer

Vorsorgevollmacht,

eine oder mehrere Personen Ihres Vertrauens benennen, die dann Ihre persönlichen, finanziellen und gesundheitlichen Angelegenheiten für Sie regeln.

Wenn Sie von einer Vorsorgevollmacht keinen Gebrauch machen wollen, können Sie im Rahmen einer

Betreuungsverfügung

eine Person bestimmen, die in der Zukunft Ihre Betreuung für festgelegte Bereiche übernehmen soll.

In einer

Patientenverfügung

haben Sie die Möglichkeit, Ihren mutmaßlichen Willen im Falle einer medizinischen Behandlung, bei schwerer und aussichtsloser Erkrankung (wie dauerhafter Bewußtlosigkeit, Dauerschädigung des Gehirns oder einer mit Sicherheit zu Tode führende Krankheit) schriftlich festzuhalten, als Handlungs- und Entscheidungsrichtlinien für Ihren behandelnden Arzt.

Diese persönlichen Vorsorgeregelungen ergeben sich aus dem Betreuungsrecht und sind vom Gesetzgeber ausdrücklich gewünscht. In den folgenden Ausführungen finden Sie weiterführende Hinweise zu den entsprechenden Vorsorgeregelungen.

 

Welche Vorsorgeregelungen sind für Sie wichtig?

 

Vorsorgevollmacht: 

Rechtswirksame Vertretung für alle Lebensbereiche

 

Betreuungsverfügung:

Umfassende Betreuung im Fall der eigenen Unfähigkeit

 

Patientenverfügung:

Vorgaben für medizinische Entscheidungen

 

Die Vorsorgevollmacht

 

1.Eine Vorsorgevollmacht ist nur dann zu empfehlen, wenn Sie eine

   vertrauenswürdige  Person kennen.

2.Die Vorsorgevollmacht ist geeignet, wenn Sie für den Zeitpunkt der

   eigenen Hilflosigkeit eine rechtswirksame Vertretung wünschen.

   Und

   wenn Sie grundsätzlich keine Kontrolle des Bevollmächtigen durch das

   Vormundschaftsgericht für notwendig halten oder wünschen.

   Wichtig:

   Bestätigung durch

   -einen Notar oder

   -gebührenpflichtig bei dem Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotar-

    kammer (Bundesnotarkammer, – Zentrales Vorsorgeregister –, Postfach

    080151,10001 Berlin; www.vorsorgeregister.de) registrieren lassen.

    Dies empfiehlt sich, weil dann das Gericht im Bedarfsfall Kenntnis von der

    Vollmacht erlangt.

    Es wird dann keinen Betreuer bestellen, weil eine wirksame Vollmacht im

    Rahmen ihrer Reichweite eine Betreuung entbehrlich macht.

   Eine Unterschriftsbeglaubigung ist sehr oft erforderlich bei Erklärungen

   zum Grundbuch oder bei Gerichtsverfahren.

   

 Die Betreuungsverfügung

 

1.Die Betreuungsverfügung ist dann zu empfehlen, wenn Sie niemanden

   kennen, dem Sie eine Vorsorgevollmacht für den Fall späterer Hilflosigkeit    erteilen wollen oder können.

2.Das Vormundschaftsgericht bestellt in diesem Fall, eine von Ihnen

   benannte Person, zum Betreuer und kontrolliert deren Handlungen.

3.Die Betreuungsverfügung ist auch geeignet, wenn Sie festlegen wollen,

  wie Ihr Leben von einem professionellen Betreuer gestaltet werden soll.

4.Der Betreuer ist gesetzlich verpflichtet, sich nach Ihren Wünschen zu

  richten, sofern Ihnen diese nicht erheblich schaden.

 

 Die Patientenverfügung

 

1.Mit einer Patientenverfügung erklären Sie in schriftlicher Form dem

   behandelnden Ärzten gegenüber ihren Willen bezüglich jeglicher

   medizinischer Behandlung für den Fall das Sie sich nicht mehr

   entsprechend äußern können.

   Seit 1.September 2009 gibt es eine gesetzliche Grundlage für die

   Patientenverfügung im Betreuungsrecht.

   Bei Streitfällen ist das Betreuungsgericht zuständig.

2.In einer Patientenverfügung benennen Sie keinen Vertreter, um Ihren

   Willen durchzusetzen.

3.Es wird deshalb empfohlen, die Patientenverfügung mit einer

  -Vorsorgevollmacht oder

  -Betreuungsverfügung

  zu kombinieren, indem Sie in diesen Dokumenten auf Ihre

  Patientenverfügung hinweisen und Ihren Bevollmächtigten oder Betreuer

  beauftragen, Sie auch in dieser Hinsicht rechtswirksam und Ihren

  Wünschen entsprechend zu vertreten.

4.Der Bundesgerichtshof hat mit seiner am 25. Juli 2010 ver kündeten

  Entscheidung zum Thema Sterbehilfe  Rechtssicherheit geschaffen, indem

  er folgendes klarstellt:

  • Der freiverantwortlich gefasste Wille des Menschen muss in allen Lebenslagen beachtet werden.
  • Es gibt keine Zwangsbehandlung gegen den Willen des Menschen.
  • Niemand macht sich strafbar, der dem eindeutig geäußerten oder klar festgestellten mutmaßlichen Willen des Patienten, auf lebensverlängernde Maßnahmen zu verzichten, Beachtung schenkt.( Passive Sterbehilfe!)

  Dieses abgeschlossene Verfahren macht daher auch die Bedeutung der

  Patientenverfügungen deutlich.

  Patientenverfügungen schaffen in einer schwierigen Phase des Lebens

  Sicherheit für Patienten, Angehörige, Ärzte und Betreuer.

  Es sind zahlreiche Vorlagen für Patientenverfügungen im Umlauf.

  Aber nicht alle sind gut und wirklich geeignet.

  Die vom Bundesjustizministerium eingesetzte Arbeitsgruppe 

                „Patientenautonomie am Lebensende“

   empfiehlt, dass eine Patientenverfügung mindestens folgende

   Grundbausteine enthalten sollte:

  • Möglichst genaue Beschreibung der Situation(en), für welche die Patientenverfügung gelten und zur Anwendung gebracht werden soll.
  • Festlegungen zu ärztlichen und pflegerischen Maßnahmen, Schmerz- und Symtom-behandlung, künstliche Ernährung.
  • Wünsche zu Sterbeort und Sterbebegleitung, zum Beispiel Sterben in vertrauter Umgebung.
  • Aussagen zu Verbindlichkeit, zur Auslegung, zur Durchsetzung und zum Widerruf.
  • Hinweise auf weitere Vorsorgeverfügungen, wie z. B.
  • Vorsorgevollmacht oder
  • Betreuungsverfügung.
  • Eventuell Hinweis auf Organspende-Bereitschaft.
  • Datum und Unterschrift.
  • Aktualisierung(en), versehen mit Datum und Unterschrift

Fazit:

Vorsorgeregelungen sind wichtig

– für jedermann ,

– unabhängig vom Alter und der

– Inhalt sollte individuell entschieden werden.

 

Vorsorgevollmacht

– nur mit Vertrauensperson(en) vereinbaren

– Alternative ist eine

Betreuungsverfügung

– Autonomie am Lebensende erfordert eigene

   Erklärung =

Patientenverfügung.

 

Verzicht auf Vorsorgereglungen ist

* ein Fehler,

* Verantwortungslos und

* bedeutet Chaos in Entscheidungs-Situationen

 

 

Ausführliche Hinweise zu den Vorsorgeregelungen finden Sie in den Büchern:

 

„Fit für die zweite Lebenshälfte“

und

„Wichtige Entscheidungen die in der zweiten Lebenshälfte auf Sie warten“

 

Siehe Kapitel: Meine Bücher